Honig

Honig ist ein von Honigbienen zur eigenen Nahrungsvorsorge aus dem Nektar von Blüten oder Honigtau erzeugtes Lebensmittel. Er besteht aus etwa 200 verschiedenen Inhaltsstoffen. Die Zusammensetzung kann je nach Honigsorte sehr unterschiedlich sein. Die mengenmäßig wichtigsten Inhaltsstoffe sind Fruchtzucker (27 bis 44 %), Traubenzucker (22 bis 41 %) und Wasser (ca. 18 %). Weitere typische Inhaltsstoffe sind andere Zuckerarten, Pollen, Mineralstoffe, Proteine, Enzyme, Aminosäuren, Vitamine, Farb- und Aromastoffe. Honig kann flüssig oder auch fest (kandiert) sein. Dies hängt hauptsächlich von dem Verhältnis der beiden Einfachzucker Frucht- und Traubenzucker zueinander ab, aber auch davon, wie der Honig weiterverarbeitet und gelagert wird.

Honig wird seit der Steinzeit durch den Menschen genutzt und war lange Zeit das einzige Süßungsmittel. Durch die Entwicklung von Verfahren zur Herstellung von billigem Haushaltszucker aus Zuckerrüben und Zuckerrohr ist Honig in dieser Hinsicht weitgehend verdrängt worden. Vor allem spielt er in der modernen, weiterverarbeitenden Nahrungsmittelindustrie fast keine Rolle. Trotzdem wird Honig als Nahrungsmittel, zum Beispiel als süßer Brotaufstrich, oder als Alternative zum denaturierten Haushaltszucker weiterhin geschätzt. Der Pro-Kopf-Jahres-Verbrauch liegt in Deutschland bei etwa 1,4 kg.

Quelle: Wikipedia zum Thema Honig

Die Biene

Die Honigbiene ist nach ihrem wirtschaftlichen Wert gemessen das dritt wichtigste Tier auf der Erde. Bienen sind fleißige Tiere und wir alle kennen zumindest ein Teil ihrer Produkte. Bekannt sind vor allem Honig, Pollen und Gelee Royal, des weiteren produzieren sie Bienenwachs und Bienengift.
Bienen sind soziale Wesen und leben in einem Staat mit klar abgegrenzten Hierarchien.
Es gilt drei Bienenwesen zu unterscheiden.

Arbeitsbiene:

Die größte Anzahl bilden die Arbeitsbienen, sie sind je nach Stärke des Volkes in einer Anzahl von 10 000 bis 50 000 vorhanden. Die Arbeitsbienen sind nacheinander für fast alle Tätigkeiten im Bienenvolk verantwortlich. Als Jungbiene hat die Arbeiterin Innendienst. Das heißt Zellen putzen, die Königin umsorgen, sie mit Gele Royal füttern, den Larven das Futter geben, den Bienenstock in Ordnung halten, das Bienenwachs ausschwitzen, den einge-brachten Pollen, Nektar oder Honigtau in den Waben einlagern, die Stocktemperatur und die Luftfeuchtigkeit regulieren und den Eingang bewachen. Erst wenn die Arbeitsbiene alle Stadien durchlaufen hat, wird sie zur Sammlerin und kann den Bienenstock verlassen um Pollen, Nektar oder Honigtau zu sammeln.
Würde eine Biene vom Sammelflug mit 50mg Honigtau oder Nektar in ihrer Honigblase zurückkommen, so müsste sie 100 000 Flüge tätigen um 5kg einzubringen. Diese ergeben danach zwischen 1 – 4 kg Honig. Da die Biene selbst von ihrem Fund leben muss, und das Volk ebenfalls Nahrung verbraucht, muss dies vom Ertrag abgezogen werden.

Königin:

In jedem Bienenstock gibt es nur eine Königin, (die Stockmutter).Diese wird von den Jungbienen gehegt und gepflegt. Sie bekommt nur allerbeste Nahrung, nämlich Gelee Royal. Dieser hochwertige Futtersaft ermöglicht der Königin eine viel längere Lebenszeit als jeder Arbeiterin. Die Königin kann vier bis fünf Jahre alt werden und in den frühjahres- und Sommermonaten bis zu 2000 Eiern pro Tag legen, das ist an Gewicht mehr als sie selbst wiegt. Die Königin scheidet einen Duftstoff (Pheromon) aus, das den Zusammenhalt im Bienenvolk maßgeblich regelt. Geht die Königin verloren, kömmt Unruhe ins Bienenvolk und es wird unter allen Umständen versuchen sich eine neue Königin heranzuziehen. Wenn dies gelingt, was in der Sommerzeit sehr gut möglich ist, wird das Volk weiter leben, wenn dies nicht gelingt und die Imkerin oder der Imker keine neue Königin zusetzen ist das Volk verloren.

Drohn:

Das männliche Tier im Bienenstock nennt sich Drohn. Er dient nur der Begattung der Königin. Da er selbst weder Pollen noch Honig einträgt, muss er von den Arbeitsbienen mitversorgt werden. Ab Juli, wenn die Begattungszeit der Königinnen zu Ende geht, werden die Drohnen aus dem Bienenstock entfernt. Entweder sie gehen freiwillig, oder sie werden von den Arbeitsbienen hinausgedrängt. Da der Winter bevorsteht, die Wintervorräte angelegt werden müssen, können keine unnötigen Esser im Bienenvolk geduldet werden.

Die Arbeitsbiene entwickelt sich aus einem befruchteten Ei, die Königin ebenfalls und nur der Drohn entwickelt sich aus einem unbefruchteten