Gemüse

Gemüse aus heimischem Anbau ist an Frische unschlagbar. Reif geerntet, ohne lange Transportwege können Sie es genießen. Vom ersten Spinat und Radieschen im Frühjahr über Spargel, Kohlrabi oder Tomaten im Sommer bis zum Genuss von Kohl und Rüben im Winter - unser Gemüse hat das ganze Jahr Saison

Saisonkalender zu Gemüse und Salaten aus eigenem Anbau

Jahreszeit fgz Gemüse der Saison
Wintersaison Dezember, Januar, Februar, März Hauptsaison für Lagergemüse, Wurzelgemüse und Kohlarten Möhren, Pastinaken, Wurzelpetersilie, Lauch, Knollensellerie, Rosenkohl, Grünkohl, Wirsing, Weißkohl, Rotkohl, Chinakohl, Zwiebeln, Winterrettiche, Rahnen
Wintergemüse und-Salate Freiland und geschützter Anbau Zuckerhut, Chicoree, Endivien, Feldsalat, Rosenkohl
Frühlingsbeginn ab Ende März, April Beginn der Freilandsaison, zusätzlich zum Wintergemüse kommen erste Frühlingsboten Radieschen, Spinat, Frühlingszwiebeln, Kohlrabi, Spargel, Rhabarber Kresse, Schnittsalate, Kopfsalat, Bunte Salate
Frühling ab Mai, Juni Es grünt und sprießt, das Wintergemüse ist aufgebraucht, im Freiland wächst immer mehr Rettiche, Brokkoli, Blumenkohl, Fenchel, Puffbohnen, Erbsen, Möhren, Pastinaken, Wurzelpetersilie, Spitzkraut, Kohlarten, Zwiebeln, Knoblauch Knackige Freilandsalate, Kopfsalate und Bunte Salate.
Sommer Juli, August, September Hauptsaison von Sommergemüse, das es gerne heiß liebt. Das meiste Frühjahrsgemüse gibt es über die gesamte Vegetationszeit Tomaten, Buschbohnen, Stangenbohnen, Gurken, Zucchini, Auberginen, Paprika, Zuckermais, Mangold
Herbst Oktober, November Die Freilandsaison neigt sich dem Ende, ein goldener Herbst verlängert unsere Saison, das Gartenjahr schließt seinen Kreis zum Winter Kürbis, Spinat, Weiße Rüben, Stangensellerie

Gemüse im Oktober

Speisekürbisse

Süßsauer eingeweckt, gekocht, gegrillt, als Suppe, Soße, Auflauf oder Püree – Kürbis ist ein echter Alleskönner. Zudem überzeugen Kürbisse durch eine gute Lagerfähigkeit.
Kürbisse liegen in Deutschland im Trend. 2011 wurden auf 2 080 ha etwa
200 verschiedene Kürbissorten angebaut.
In der deutschen Küche haben der Hokkaido, der Spaghettikürbis und die Sorte Butternut Einzug gehalten. Sie zählen zu den beliebtesten, essbaren Kürbissorten.

Der Hokkaido-Kürbis punktet mit einem kastanienartigen Aroma und essbarer Schale. Der bis zu 2 kg schwere Riesenkürbis hat seinen züchterischen Ursprung in Japan. Die asiatischen Sortennamen tragen jedoch für Europäer schwer auszusprechende Namen wie Uschiki Kuri.
Deshalb wurden die von der japanischen Insel stammenden Kürbisse einfach nach der Anbauregion Hokkaido umbenannt.

Die Sorte Butternut überzeugt mit cremigem, buttrig-schmeckendem Frucht fleisch. Junge Früchte sind grün, ausgereifte cremefarben gefärbt. Die birnenförmigen Früchte wiegen etwa 1 bis 2 kg, haben sehr wenig Kerne und können roh und mit Schale verzehrt werden. Die Sorte Butternut gehört zur Familie der Moschuskürbisse.

Der Spaghettikürbis ist erst in den vergangenen Jahren in Europa bekannt geworden. Die ovalrunde Frucht des Gartenkürbisses ist zunächst grün gesprenkelt, im reifen Zustand verfärbt sie sich beige. Der 1 bis 3 kg schwere Kürbis wird mehrfach eingestochen und anschließend im Ganzen gekocht oder im Backofen gegart. Nach etwa 40 Minuten ist das Fruchtfleisch gar, zerfällt faserig und wird wie Nudeln zubereitet.

Wertvolles Inneres Kürbis besteht zu fast 90 % aus Wasser.
Aufgrund dessen enthält Kürbisfleisch wenig Kalorien: etwa 25 kcal je
100 g.

Dafür enthält der Kürbis einige wichtige Nährstoffe: Das enthaltene und
farbgebende Carotin beugt Herz- und Gefäßkrankheiten vor. Kalium regelt
den Flüssigkeitshaushalt des Körpers und Ballaststoffe regeln die Verdauung. 

Quelle:Hof direkt

 

 

Mangold

Mangold gehört zum Blattgemüse. Es gibt Mangold in verschiedenen Farben, von weiß, gelb, violett und rötlich, viele Farbnuancen sind möglich. Auch die Verwendung ist vielfältig. Die Blätter und Stängel können getrennt oder zusammen als Gemüse zubereitet werden. Der Infodienst Ernährung der Landwirtschaftsverwaltung in Baden Württemberg berichtet über Mangold folgendes:

Geschmack: ähnlich wie Spinat mit einer deutlich würzigeren, kräftigeren Note

Einkauf und Lagerung: Nach der Ernte ist Mangold nur kurze Zeit haltbar. In ein feuchtes Tuch gewickelt bleibt er im Gemüsefach des Kühlschranks etwa 2 Tage frisch. Wegen der kurzen Haltbarkeit sollten Sie nur Produkte mit frischen, gesunden Blättern kaufen.

Verwendung: Herzhafte Kuchen und Aufläufe bekommen durch Mangold eine besondere Note. Die Blätter eignen sich aber auch gut als Rouladen mit pikanten Fleisch- oder Getreidefüllungen. Aufgrund des würzigen Geschmacks passt Mangold sowohl zu Fleisch-, Fisch- als auch Eierspeisen.

Nährstoffe: Der hohe Gehalt an Folsäure und Betakarotin ist kennzeichnend für Mangold. Desweiteren enthält er große Mengen an Kalium, Calcium, Eisen und Mangan. Neben den essentiellen Nährstoffen ist Mangold jedoch auch reich an Nitrat und Oxalsäure und sollte deswegen nicht zu häufig auf dem Speiseplan stehen.

Tipp: Der mitunter etwas erdige Geschmack wird durch die Zugabe von Milchprodukten wie Milch, Sahne oder Käse gemildert.

 

 

Gemüse im Sommer und Herbst

Gemüse im Winter