Spargel und Wein

Wer kulinarisch neugierig ist, lebt nirgendwo besser als in unserer Region. Das gilt auch für die jetzt anbrechende Spargelzeit. Denn für die Fans dieser köstlichen Gerichte ist die Oberrhein-Ebene von Anfang Mai bis Mitte Juni ein Schlemmerparadies. Schließlich wird entlang des Oberrheins der edelste Spargel Deutschlands angeboten, der mit den sahnig weißen Köpfen.
Darüber hinaus lässt sich der Spargel köstlich zuzubereiten, kulinarisch äußerst phantasiereich, mit feinen Saucen, mit Kratzede, mit Pfannkuchen, mit Ragout, um nur einige Beispiele zu nennen.
Spargel schmeckt nicht nur köstlich. Er ist auch sehr gesund. Denn er ist reich an Asparaginsäure und Kalium. Beide Stoffe regen die Nierentätigkeit an und entschlacken. Spargel enthält außerdem Folsäure. Die wiederum ist wichtig für die Blutbildung.

Weißer oder grüner Spargel:
Der Unterschied
Weißer Spargel:
Die sahnige Blässe entsteht, weil er unter der Erde wächst. Wenn die Köpfe ans Licht stoßen, werden sie bläulich grün. Um den zeitlichen Aufwand zu minimieren werden die Spargeldämme mit schwarzer Folie abgedeckt, so lässt sich der zweimal tägliche Erntedurchgang auf Einen reduzieren.
Grüner Spargel wächst über der Erde. Im Sonnenlicht wird er grün. Deshalb ist sein Aroma kräftiger.
Spargel macht schön
Die Vitamine A, Bl und B2, Vitamin C und Folsäure verbessern die Haut und stärken das Immunsystem. Wenn das nicht weitere gute Gründe sind, dieses herrliche Gemüse bis Johanni, 24. Juni, zu genießen!

 

Arbeiten im Weinberg

Ausbrechen

Bezeichnung für das Entfernen aller Triebe, die am alten Holz (Stamm, Kopf) austreiben. Dies erfolgt überwiegend im Frühjahr, wenn die Triebe etwa 10 bis 20 Zentimeter Länge haben.

Quelle: Deutsches Weininstitut

Rebblüte

Im Gegensatz zu vielen anderen Pflanzen sind die Blüten des Rebstocks klein, grün und ausgesprochen unscheinbar. Zuerst entfalten sich die stark nach Rosen duftenden Einzelblüten. Die Blütenknospe eines kultivierten Rebstocks besteht aus Organen beider Geschlechter: Staubgefäße mit Pollen (männlich) und Fruchtknoten (weiblich). Rund 100 bis 600 dieser Zwitterblüten bilden den traubenförmigen Blütenstand – das so genannte Geschein.

Der genaue Zeitpunkt der Rebblüte hängt nicht nur von zahlreichen äußeren Faktoren ab, sondern auch von der Rebsorte. Auf der nördlichen Halbkugel setzt die Rebblüte etwa Mitte Mai bis Ende Juni ein. In Mitteleuropa, so besagt eine alte Winzerregel, beginnt die Blütezeit am St. Johannistag (24.Juni), beziehungsweise eine Woche davor oder danach.

Während der Hauptblütezeit duftet der ganze Rebberg wie der beste Gutedel im Glase.

Quelle: Deutsches Weininstitut