Spargel – edles Gemüse aus heimischem Anbau

In diesem Jahr sprießt der heimische Spargel ungewöhnlich früh. In den Wintermonaten gab es keine nenenswerten Frosttage. Warme Märztage taten ihr übriges dazu, dass sich die Spargeldämme schnell erwärmten.

„Der Infodienst Ernährung der Landwirtschaftsverwaltung in BW berichtet“

Von Mitte April bis zum 24. Juni dauert die heimische Spargelsaison an. Ob als Suppe, Salat, Quiche oder klassisch mit Schinken – das Stangengemüse ist beliebt. Schon in der Antike galt der Spargel als Heilpflanze

So wächst Spargel

Ab dem dritten Jahr nach der Pflanzung kann der Spargel zum ersten Mal gestochen werden. Der Boden der Spargelbeete wird zu einem Wall aufgeschüttet, den sogenannten Erddämmen und mit Folie überzogen. Die Stangen werden gestochen, wenn die Köpfe die Erdoberfläche erreichen.

Ob weiß, grün oder violett – das hängt von der Sorte aber auch vom Anbau ab.
Weißer Spargel ist mild im Geschmack und wächst unterirdisch.
Grüner Spargel ist schmaler und würziger im Geschmack. Er wächst über der Erde – durch das Sonnenlicht ist er grün gefärbt.
Violetter Spargel gilt vor allem in Frankreich als Delikatesse. Auch dieser wächst unterirdisch, wird aber erst gestochen, wenn der Kopf schon etwas aus dem Boden ragt und sich die Stange durch das Tageslicht lila verfärbt. Sein Geschmack ist kräftig und leicht nussig.

Quelle: www.ernaehrung-bw.info

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