Quitten
Ursprünglich stammt die Quitte aus der altkretischen Stadt Kydonia und heißt deshalb heute noch in Österreich „Kido“ und in Italien „Cotogna“. In der Vergangenheit fand die Quitte in zahlreichen Speisen und Delikatessen Verwendung. Heutzutage hat sie sehr an Bedeutung verloren.
Saison: September bis Dezember
Sorten: Quitten werden als Birnen- und Apfelquitten, so benannt nach der Form ihrer Früchte, kultiviert.
Lagerung: Geerntete Quitten sollten kühl und nicht in der Nähe anderer Obstsorten gelagert werden, da sich ihr starkes Aroma leicht auf anderes Lagergut überträgt. Bei 0 bis 2 C° sind sie bis zu 3 Monate lagerfähig, bei warmer Lagerung sollten sie dagegen schnell verarbeitet werden.
Nährstoffe: Quitten enthalten relativ viel Kalium und wirken daher entwässernd. Neben dem hohen Vitamin- und Ballaststoffgehalt haben sie außerdem einen hohen Gehalt an Tanninen, weshalb sie roh ungenießbar sind.
Quelle: Infodienst Ernährung, LEL Schwäbisch Gmünd, www.ernaehrung-bw.info