Kirschen

Die Süßkirschen wurden von den Römern in das damalige Germanien gebracht, stammen aber wohl aus Vorderasien und Südosteuropa. Der Ursprung der Sauerkirschen liegt in Eurasien, sie wurden jedoch später nach Deutschland gebracht.

Saison: Süßkirschen werden von Juni bis August gepflückt, Sauerkirschen gibt es von Juli bis August.

Sorten: Bei den Süßkirschen spielen die Herzkirschen und die Knorpelkirschen die wichtigste Rolle. Bei beiden gibt es dunkle, aber auch helle Sorten. Die beliebtesten Esssorten sind Burlat, Kordia und Regina. Für Marmelade und Kuchen eignen sich am besten die kleinen schwarzen Sorten wie Dollenseppler und Rotstieler. Die bekannteste Sorte der Sauerkirsche ist die Schattenmorelle.

Lagerung: Da Kirschen zu den nicht nachreifenden Obstarten zählen, müssen sie reif gepflückt werden, wodurch die Lagerzeit beschränkt wird. Bei einer Lagertemperatur von 0 bis 2 C° sind sie maximal 2 Wochen haltbar. Sie eignen sich jedoch hervorragend zum Tiefgefrieren in Folienbeuteln.

Nährstoffe: Kirschen sind reich an Folsäure, Vitaminen der B-Gruppe, Vitamin C, Kalium und Eisen. Durch die sekundäre Pflanzenstoffe spricht man ihnen zudem eine entgiftende und entzündungshemmende Wirkung zu. Kirschkerne enthalten geringe Mengen an Blausäure und sollten deshalb nicht mitgegessen werden.

Quelle: Infodienst Ernährung, LEL Schwäbisch Gmünd, www.ernaehrung-bw.info