Kräuter werden schon seit langer Zeit gezielt angebaut und sind eng mit der menschlichen Kulturgeschichte verbunden. Schon im Vorderen Orient gab es Gewürzhändler, im antiken Athen und Rom waren bereits viele Heilkräuter bekannt (Paracelsus). Weitere Verbreitung brachten die Mönche mit ihren Klostergärten. Vielen sind die Veröffentlichungen über die heimische Kräuterkunde von Hildegard von Bingen bekannt. Heute findet der Anbau von Kräutern wieder zunehmende Verbreitung. Manche Kräuter lassen sich sehr einfach auf der Terrasse oder dem Balkon ziehen, beispielsweise das einjährige Basilikum oder den Dill.
Dill
Herkunft und Geschmack:
Vorderasien, süßlich, erfrischend
Verwendung:
Fischgerichte, Salate, Essig,
typisches Gurkengewürz., für Quark, Rohkost, Dillsuppe
Indikation:
Nervenberuhigung, Appetitanregung, Kolik, Magenkrämpfe, Schlafstörung.
Basilikum
Herkunft und Geschmack:
Vorderasien; stark duftend, sparsam verwenden
Verwendung:
Kräutersoßen, Salate, Kräuterbutter, Fleisch; typisch für die mediterrane Küche (Pesto)
Indikation:
gegen Erkältungen, Nierenleiden, wassertreibend.
Quelle: AID- Heil- und Gewürzpflanzen aus dem eigenen Garten; Schrift 1192; 1988.