Gemüse ist gesund aufgrund seiner vielfältigen Inhaltstoffe. Lange war der Wissenschaft die Bedeutung der biogenen Substanzen von Gemüse nicht ausreichend bekannt. So wird beispielsweise der Wirkstoff Capsanthin, verantwortlich für die Schärfe von Paprika und Chili in Wärmepflaster und Salben zur Durchblutungsförderung eingesetzt.
Gemüsepaprika
Eine Vielzahl sekundärer Pflanzeninhaltstoffe machen Paprika zum richtigen Jungbrunnen. Besonders im Spätsommer beginnt unser Freilandpaprika umzufärben. Im Folgenden stellt der Infodienst Ernährung der Landwirtschaftsverwaltung in Baden Württemberg weitere Informationen über Paprika zusammen:
Geschmack: fruchtig, saftig-süßlich; rote Schoten schmecken deutlich süßer als grüne Schoten, gelbe und grün-weiße Schoten dagegen eher mild.
Einkauf und Lagerung: Frischer Paprika ist glatt, fest und glänzend. Da Paprika sehr kälteempfindlich sind, sollten sie nicht unter 10°C gelagert werden, dann bleiben sie eine Woche frisch.
Verwendung: Ob roh oder warm verzehrt – Paprika schmecken immer. Sie lassen sich z.B. abwechslungsreich mit oder ohne Fleisch füllen, passen zu jedem Grillabend sowohl im Salat als auch auf dem Grill und sind die ideale Knabberei für zwischendurch.
Nährstoffe: Wichtigster Nährstoff der Paprika ist das Vitamin C. Der Tagesbedarf an Vitamin C lässt sich schon mit einer halben, roh verzehrten roten Paprikaschote decken. Grüne Paprika haben einen erheblich geringeren Vitamingehalt.
Tipp: Wenn der Verzehr von Paprika bei Ihnen zu Magen-Problemen führt, dann schälen Sie die Frucht vor der Verarbeitung
Blumenkohl
Auch über Blumenkohl gibt es Vieles zu berichten, er gehört zu den begehrtesten Gemüsearten. Beim Freiland ernten wir von Mai bis zum ersten Frost, etwa November. Aus dem Gewächshaus wird Blumenkohl fast ganzjährig angeboten. Der Infodienst Ernährung der Landwirtschaftsverwaltung in Baden Württemberg beschreibt den Blumenkohl wie folgt:
Geschmack: mild, kaum ausgeprägter Kohlgeschmack
Einkauf und Lagerung: Blumenkohl sollte so frisch wie möglich verarbeitet werden. Im Kühlschrank ist er nur 2-3 Tage haltbar. Kleine schwarze Pünktchen auf der Oberfläche sind Zeichen einer Pilzerkrankung.
Verwendung: Die Verwendungsmöglichkeiten von Blumenkohl sind vielseitig. Er schmeckt sowohl roh als auch gegart als Beilage. Überbacken mit Käse eignet sich Blumenkohl für ein leckeres Gratin und auch Suppen und Eintöpfe lassen sich aus Blumenkohl richten. Der Strunk kann problemlos mitverzehrt werden, wenn er zuvor gründlich geschält wurde.
Nährstoffe: Farbiger Blumenkohl ist Vitamin C reicher als der weiße Blumenkohl und auch die grünen Pflanzenteile enthalten mehr Nährstoffe. Weißer Blumenkohl ist dagegen reich an Vitamin K, Kalium und Magnesium.
Tipp: Eventuelle Schädlinge locken Sie mit Essigwasser aus ihrem Versteck. Dafür legen Sie den Blumenkohl vor der Zubereitung etwa 10 Minuten in kaltes Essigwasser.
Quelle: Infodienst Ernährung, LEL Schwäbisch Gmünd, www.ernaehrung-bw.info , CMA