Gemüse trägt viel zur gesunden Ernährung bei. Bemerkenswert ist der hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzeninhaltsstoffen. Je nach Art und Sorte trägt Gemüse in hohem Maße zur Versorgung mit den wichtigen Vitaminen A, C, K und Folsäure bei. Gerade Lauch oder Rahnen / Rote Bete beinhalten viel Folsäure und Mineralstoffe. Über beide Gemüsearten hat der Infodienst Ernährung der Landwirtschaftsverwaltung in Baden Württemberg viele Informationen zusammengestellt:

Lauch

Lauch, eines der beliebtesten Gemüse in Deutschland, ist fast das ganze Jahr über im Handel erhältlich. Lediglich im Frühjahr gibt es keinen heimischen Lauch.

Geschmack: mild, leicht scharf

Einkauf und Lagerung: Frischer Lauch ist straff und knackig. In Frischhaltefolie gewickelt hält sich Lauch bis zu 1 Woche im Kühlschrank.

Verwendung: Lauch ist sehr vielseitig in der Zubereitung. Das leicht scharfe Aroma ergänzt viele Gerichte optimal. So eignet sich Lauch gut für Gemüsekuchen, Pizza, als Rohkostsalat oder einfach gegart.

Nährstoffe: Vitamin C, K, Folsäure, Kalium, Calcium, Eisen und Mangan sind in größerer Konzentration in Lauch enthalten.

Tipp: Lagern Sie Lauch nicht zusammen mit aromaempfindlichen Lebensmitteln wie Butter, Blumenkohl oder Zitrusfrüchten. Der intensive Lauch-Geruch wird dadurch auf Butter und Co. übertragen.

Rote Bete

Die Rote Bete oder auch Rote Rübe genannt, ist leicht an ihrem auffälligsten Merkmal zu erkennen: der tiefroten Knolle. In frischer Form hat die Rote Bete in den letzten Jahren zwar an Bedeutung verloren, zu Sauer- oder Nasskonserven, Saft und Tiefkühlprodukten verarbeitet ist sie aber immer noch beliebt.

Geschmack: angenehm süßlich mit einem leicht erdigen und kratzigen Beigeschmack

Einkauf und Lagerung: Rote Bete sollte beim Einkauf nie beschädigt sein, weil sie dann ausblutet. Die Frische der Rübe lässt sich an der prallen Konsistenz erkennen und an der gleichmäßigen Färbung des Fleischs. Unter optimalen Lagerbedingungen ist Rote Bete bis zu einem Jahr haltbar.

Verwendung: Frisch schmeckt Rote Bete als Beilage zu Fleischgerichten, sie kann aber auch paniert und als Bratling zubereitet werden. Bei der Zubereitung ist darauf zu achten, dass weder der Blattansatz noch die Schale verletzt werden, da das Aroma sonst verloren geht.

Nährstoffe: Beachtlich ist der Gehalt an Folsäure, außerdem enthält Rote Bete den sekundären Pflanzenstoff Saponin, dem eine krebsvorbeugende Wirkung zugeschrieben wird. Wie Spinat ist auch Rote Bete reich an Nitrat und Oxalsäure und sollte deswegen gerade von Kindern nicht zu häufig verzehrt werden.

Tipp: Kaufen Sie eher kleinere Rüben, diese sind aromatischer als die großen

Quelle: Infodienst Ernährung, LEL Schwäbisch Gmünd, www.ernaehrung-bw.info