Die Antwort auf die Frage, woher ein Ei kommt, steht EU-weit direkt auf jedem Ei. Seit 2004 gilt die gesetzliche Regelung zur EU-einheitlichen Eiercodierung. Jedes Ei der Güteklasse A muss mit einem Erzeugercode versehen werden. Ziffer und Buchstabenkürzel informieren über Haltungsform, Herkunftsland und Betrieb.
Haltungsform:
0 – ökologische Erzeugung
1 – Freilandhaltung
2 - Bodenhaltung
3 – Käfighaltung
Herkunftsland: DE - Deutschland,
Länderkürzel: die ersten zwei Ziffern hinter dem Herkunftsland, 08 steht für Baden-Württemberg
Betriebsnummer: Die letzten 5 Ziffern
Tipp
Über die Frische des Eies:
Es gibt verschiedene Möglichkeiten festzustellen, ob ein Ei frisch oder alt ist. Eine verlässliche Methode ist der Schwimmtest: Dabei wird das Ei in ein Glas mit kaltem Wasser gelegt. Sehr frische Eier bleiben am Boden liegen, während ein wenige Tage altes Ei sich leicht schräg stellt, mit dem abgeflachten Ende nach oben. Wenn es fast senkrecht im Wasser steht, dann ist es schon zwei bis drei Wochen alt.
Überalterte Eier, d.h. Eier, die älter als 28 Tage sind, hingegen schwimmen an der Wasseroberfläche, da sich mit der Zeit die Luftkammer vergrößert und ihnen Auftrieb verleiht.
Quelle: CMA